
































Die jungen Forscherinnen und Forscher der Klasse gingen der spannenden Frage nach: Wie schaffen es Seehunde, Robben oder Eisbären, im eiskalten Wasser zu überleben, ohne zu erfrieren? Um das herauszufinden, führten die Kinder ein einfaches, aber sehr eindrucksvolles Experiment durch. Eine Hand wurde dafür mit einer dicken „Fettschicht“ eingecremt, die die schützende Speckschicht der Tiere nachahmen sollte. Dann tauchten die Kinder beide Hände gleichzeitig in eine Schüssel mit Eiswasser. Schon nach kurzer Zeit wurde deutlich: Die Hand ohne Fettschicht wurde sehr schnell unangenehm kalt. Die eingecremte Hand mit der Fettschicht konnte deutlich länger im Eiswasser bleiben. So erlebten die Kinder hautnah, dass Tiere in Polarregionen eine Fettschicht von bis zu 10 cm besitzen, die sie hervorragend gegen Kälte schützt und ihnen das Schwimmen im eiskalten Wasser ermöglicht.
Übertragung auf den Alltag
Im Anschluss überlegten die Kinder, was diese Erkenntnis für ihren eigenen Alltag bedeutet. Dabei wurde klar: Wenn sie Skifahren oder Schlittenfahren gehen, sollten sie ihr Gesicht mit einer fetthaltigen Creme eincremen – am besten mit Sonnenschutzfaktor. So wird die Haut sowohl vor Kälte geschützt als auch vor der Sonne, da der Schnee die Sonnenstrahlen besonders stark reflektiert und dadurch rasch ein Sonnenbrand entstehen kann. Dieses Experiment zeigte eindrucksvoll, wie Tiere sich an extreme Lebensräume angepasst haben – und wie wir Menschen dieses Wissen im Alltag nutzen können.










