









In der 1. Klasse entwickelten die Kinder eigene Rechengeschichten zum Thema Subtraktion. Die Lernaktivität fand sowohl im Turnsaal als auch draußen im Freien statt und verband Bewegung, kreatives Erzählen und mathematisches Denken auf spielerische Weise.
Zunächst sammelten die Kinder in Kleingruppen Ideen für kurze Minusgeschichten. Dabei überlegten sie: Was kann weniger werden? Was verschwindet, geht weg oder wird abgezogen? Im Anschluss formulierte jede Gruppe ihre eigene Rechengeschichte, etwa mit Bällen, Reifen, Kindern oder Naturmaterialien.
Eine Gruppe erzählte ihre Geschichte laut vor, während die andere Gruppe sie handelnd darstellte. Durch Bewegungen, Rollen- und Spielsituationen konnten die Kinder die mathematischen Handlungen sichtbar machen. Danach sprachen die Kinder die passende Minusrechnung laut aus – etwa:
„Es stehen 7 Kinder auf der Bank. 2 springen herunter. Jetzt stehen noch 5 Kinder oben.“
Durch das wiederholte Erzählen, Spielen und Ausrechnen festigten die Schülerinnen und Schüler das Verständnis für die Subtraktion auf ganzheitliche Weise. Die Verbindung von Sprache, Handlung und Bewegung half ihnen, mathematische Inhalte aktiv zu begreifen. Gleichzeitig förderte die Übung das selbstständige Arbeiten, die Kreativität und die Zusammenarbeit in der Gruppe.
Die Kinder hatten große Freude daran, sich Geschichten auszudenken und die Ideen der anderen nachzuspielen. Die Lernaktivität zeigte deutlich, wie gut sich mathematisches Grundverständnis durch spielerische und körperliche Erfahrungen unterstützen lässt.










