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Junge Forscherinnen und Forscher der 1. Klasse entdecken die Dichte des Wassers

Die Schülerinnen und Schüler der 1. Klasse wurden zu kleinen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und beschäftigten sich in einem spannenden Experiment mit der Dichte des Wassers. Ihr Ziel war es herauszufinden, wie man die Dichte so verändern kann, dass ein Ei, das normalerweise am Boden liegt, plötzlich an die Wasseroberfläche schwimmt.
Experiment 1: Warum schwimmt das Ei? Zu Beginn stellten die Kinder zwei gleiche Gläser bereit: eines mit normalem Leitungswasser, eines ebenfalls mit Leitungswasser, in das sie nach und nach Salz einrührten. Mit viel Geduld gaben sie immer wieder Salz hinzu, bis eine gesättigte Salzlösung entstand – also ein Wasser, das so salzig ist, dass sich kein weiteres Salz mehr darin auflösen kann. Dann legten sie die Eier vorsichtig in die beiden Gläser: Im Glas mit Leitungswasser sank das Ei sofort bis auf den Boden. In der gesättigten Salzlösung begann das Ei plötzlich zu schweben und nach oben zu steigen. Je mehr Salz im Wasser ist, desto dichter ist es – und desto leichter kann es Gegenstände tragen. So funktioniert es auch im Toten Meer, in dem man fast nicht untergehen kann, weil das Wasser dort extrem salzhaltig ist. Ein faules Ei schwimmt ebenfalls oben – allerdings aus einem ganz anderen Grund. Im Inneren bildet sich Gas, das das Ei leichter macht. So lernten die Kinder sogar einen kleinen Frischetest für Eier kennen.
Experiment 2: Was macht Essig mit einem Ei? Im zweiten Teil des Forschertages widmeten sich die Kinder einem neuen spannenden Versuch. Sie legten zwei rohe Eier in Essig ein, um zu beobachten, was passiert. Schon nach kurzer Zeit bildeten sich kleine Bläschen auf der Oberfläche. Der Essig beginnt die Kalkschale des Eis aufzulösen. Der Grund dafür ist die Säure im Essig, die den Kalk nach und nach „wegfrisst“. So lernten sie spielerisch, dass Essig auch ein Kalklöser ist – etwas, das man sogar im Haushalt nutzen kann, etwa beim Putzen. Nach einigen Stunden fühlten sich die Eier weich an und bekamen eine ganz neue Oberfläche. Ein faszinierender Anblick!