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Forscherstunde: Salz- und Süßwassertropfen

In einer spannenden Forscherstunde gingen unsere Schülerinnen und Schüler der Frage nach:
Was versteht man unter einer gesättigten Kochsalzlösung? Und was passiert, wenn man Süßwasser auf Salzwasser tropft – und umgekehrt?
Mit großer Neugier experimentierten die Kinder mit klarem und gefärbtem Süß- und Salzwasser. Ausgestattet mit Pipetten durften sie Tropfen vorsichtig in unterschiedliche Flüssigkeiten geben und ihre Beobachtungen genau festhalten.
Dabei zeigte sich ein erstaunliches Ergebnis:
Wurde gefärbtes Salzwasser in Süßwasser getropft, sank der Tropfen nach unten. Tropfte man jedoch Süßwasser in Salzwasser, blieb der Tropfen oben oder mischte sich nur langsam.
Gemeinsam fanden die Kinder auch eine Erklärung:
Salzwasser enthält gelöstes Salz und ist daher schwerer als reines Leitungswasser. Deshalb sinkt der Salzwassertropfen im leichteren Süßwasser nach unten. Das dichtere Salzwasser im Glas „trägt“ hingegen das leichtere Süßwasser – es kann nicht so leicht absinken.
Dabei lernten die Kinder einen wichtigen naturwissenschaftlichen Begriff kennen: Dichte – sie beschreibt, wie schwer ein Stoff im Vergleich zu seinem Volumen ist. Salzwasser hat eine größere Dichte als Süßwasser. Außerdem wurde geklärt, was eine gesättigte Kochsalzlösung ist: Das ist Wasser, in dem sich kein weiteres Salz mehr auflösen kann. Mit viel Freude am Experimentieren und genauen Beobachten konnten unsere jungen Forscherinnen und Forscher wichtige Erkenntnisse gewinnen – ganz nach dem Motto: Selbst ausprobieren macht schlau!