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Forschender Unterricht: Warum läuft das Wasser nicht aus dem umgedrehten Glas?

Im Rahmen eines Forschertages beschäftigten sich die jungen Forscherinnen und Forscher mit der spannenden Frage: „Kann man ein mit Wasser gefülltes Glas, über das ein Fliegengitter gespannt ist, umdrehen, ohne dass das Wasser herausrinnt?“
Zunächst stellten die Kinder Vermutungen auf und erprobten ihre Ideen in eigenen Experimenten. Durch das entdeckende und forschende Lernen fanden sie schließlich heraus, dass es tatsächlich möglich ist, ein mit Wasser gefülltes Glas umzudrehen, ohne dass das Wasser ausläuft. Dabei entdeckten sie sogar zwei verschiedene Möglichkeiten, wie dieses Experiment gelingen kann.
Anschließend wurden die Beobachtungen gemeinsam besprochen und wissenschaftlich erklärt. Die jungen Forscherinnen und Forscher erarbeiteten, dass der Luftdruck eine entscheidende Rolle spielt. Der Luftdruck wirkt von unten gegen das Fliegengitter und ist groß genug, um das Wasser im Glas zu halten. Dadurch kann das Wasser trotz der Öffnungen im Gitter nicht herausrinnen.
Besonders spannend war die Beobachtung, dass das Wasser sofort zu tropfen beginnt, wenn das Glas leicht geneigt wird. Die Kinder fanden heraus, dass dabei Luft in das Glas eindringen kann. Diese Luft nimmt den Platz des Wassers ein und drückt es nach unten heraus. Dadurch läuft das Wasser aus dem Glas.
Mit großer Begeisterung experimentierten die Kinder, beobachteten genau und entwickelten eigene Erklärungen für ihre Entdeckungen. Das Experiment zeigte eindrucksvoll, wie naturwissenschaftliche Phänomene durch eigenes Forschen verstanden werden können und wie wichtig genaues Beobachten und gemeinsames Nachdenken für das Lernen sind.