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Forschend lernen: Zuckerbilder

Im Rahmen des forschenden Lernens stellten die jungen Forscherinnen und Forscher spannende „Zuckerbilder“ her. Dafür bemalten sie zunächst Zuckerwürfel mit Filzstiften und legten diese anschließend auf einen Teller mit etwas Wasser. Neugierig beobachteten die Schülerinnen und Schüler, was danach passierte: Der gefärbte Zucker begann sich im Wasser aufzulösen und die Farben breiteten sich langsam aus. Dabei entstanden besonders interessante Effekte – zwischen den einzelnen Farben bildeten sich klare, gut erkennbare Grenzen. Ein weiterer spannender Versuch zeigte: Legte man ein Blatt Papier vorsichtig auf die Wasseroberfläche, wurde dieses zwar nass, nahm jedoch keine Farbe an. Gemeinsam fanden die Kinder heraus, dass die Farbe im Zucker gebunden ist und nicht im Wasser selbst enthalten ist. Durch dieses Experiment konnten die Kinder naturwissenschaftliche Zusammenhänge unmittelbar erleben und verstehen – ein anschauliches Beispiel dafür, wie Lernen durch Beobachten und Ausprobieren nachhaltig gelingt.