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Forschen zu Eisbergen in der 1. und 2. Klasse

Die Kinder der 1. und 2. Klasse beschäftigten sich im Sachunterricht mit dem spannenden Thema Eis und Eisberge. Zu Beginn überlegten sie gemeinsam, wie ein Eisberg aussieht und weshalb er im Wasser schwimmt. Anschließend führten die Kinder kleine Experimente durch. Sie gaben „Mini-Eisberge“ ins Wasser. Dabei beobachteten sie genau, was passiert: Der Eisberg blieb nicht am Boden, sondern schwamm an der Oberfläche. Die Kinder entdeckten, dass ein großer Teil des Eisbergs unter Wasser, ein kleiner Teil jedoch über Wasser sichtbar ist – genau wie in der Natur. Im Gespräch lernten die Kinder den Grund dafür kennen: Eis ist weniger dicht als Wasser. Wasser hat die Dichte 1, gefrorenes Wasser (Eis) jedoch eine geringere Dichte. Deshalb braucht Eis mehr Platz und schwimmt im Wasser – es kann also nicht untergehen. Die Kinder erfuhren außerdem, warum Seen und Teiche im Winter von oben nach unten zufrieren. Wenn das Wasser abkühlt, wird es schwerer und sinkt nach unten – bis es bei 4 Grad seine höchste Dichte erreicht. Erst das Wasser an der Oberfläche kann zu Eis werden. Dadurch bildet sich oben eine schützende Eisschicht. Fische und andere Wassertiere können auch im Winter unter der Eisdecke überleben, weil das Wasser unter dem Eis nicht komplett gefriert und sie genug Platz und Sauerstoff haben. Mit viel Neugier, Beobachtungsgabe und Freude erforschten die Kinder so Naturphänomene, die man sonst nur am Meer oder an großen Seen beobachten kann. Es war eine spannende Forscherstunde voller Staunen und Aha‑Momente.