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Bau einer Minikläranlage

Im Rahmen eines Forschungsprojekts beschäftigten sich junge Forscherinnen und Forscher mit der Reinigung von Wasser. Ziel war es, die Funktionsweise einer Kläranlage nachzuahmen und zu untersuchen, wie verschmutztes Wasser gereinigt werden kann.
Dazu bauten die Kinder eine Mini‑Kläranlage aus einfachen Materialien. In einen Behälter schichteten sie zuerst Kies, darauf Sand und anschließend Aktivkohle. Als Schmutzwasser verwendeten sie Wasser, das mit Lebensmittelfarbe gefärbt und zusätzlich mit kleinen Kreidestückchen sowie Klopapierstückchen vermischt war.
Anschließend ließen die jungen Forscherinnen und Forscher das Schmutzwasser langsam durch ihre Mini‑Kläranlage fließen. Dabei beobachteten sie genau, wie sich das Wasser veränderte. Der Kies und der Sand hielten die groben Schmutzteilchen wie die Kreide- und Klopapierstücke zurück. Die Aktivkohle hatte die wichtige Aufgabe, die im Wasser gelösten Farbstoffe zu binden.
Das Ergebnis war sehr beeindruckend: Das Wasser, das am Ende aus der Mini‑Kläranlage herausfloss, war klar und farblos. Das Experiment zeigte anschaulich, wie verschiedene Filtermaterialien zusammenarbeiten können, um Wasser zu reinigen.
Die jungen Forscherinnen und Forscher konnten so nachvollziehen, wie Kläranlagen funktionieren und warum sauberes Wasser keine Selbstverständlichkeit ist.