


























Nyergesújfalu, 3. Juni – 6. Juni
Im Rahmen von Erasmus+ nahmen Frau Wind, Frau Leitgeb, Frau Knapp, Frau Strohmeier und Frau Gölly an einem Job-Shadowing-Aufenthalt in Nyergesújfalu in Ungarn teil. Die Abfahrt erfolgte am Mittwoch, den 3. Juni, nach dem Unterricht um 13:00 Uhr. Nach der Ankunft am Abend fand bereits eine erste Orientierung statt.
Im Mittelpunkt der Mobilität standen europäische Bildungsziele wie Sprachförderung, Shared Leadership, Nachhaltigkeit, kulturelles Lernen sowie kreative und innovative Unterrichtsmethoden.
Sprache und Kommunikation
Während der Hospitationen erhielten die Teilnehmerinnen wertvolle Einblicke in den Fremdsprachenunterricht sowie in den Umgang mit Mehrsprachigkeit und kultureller Vielfalt. Besonders interessant waren die Beobachtungen zum Deutschunterricht sowie die Auseinandersetzung mit Dialekten, Minderheitensprachen und regionalen Traditionen. Durch den internationalen Austausch konnten die eigenen Fremdsprachenkenntnisse erweitert und neue methodische Zugänge für einen modernen Sprachunterricht kennengelernt werden. Die Teilnehmerinnen gewannen viele Anregungen, wie kulturelle Elemente wie Lieder, Tänze und Traditionen verstärkt in den Unterricht integriert werden können, um das europäische Bewusstsein der Kinder zu stärken.
Shared Leadership und Schulentwicklung
Im Rahmen des Job-Shadowings fanden zahlreiche Gespräche mit Lehrpersonen und der Schulleitung statt. Die Teilnehmerinnen bekamen Einblicke in Organisationsstrukturen, Schulentwicklung sowie kooperative Arbeitsweisen der Partnerschule. Besonders der Austausch über gemeinsame Verantwortung, Teamarbeit und innovative Unterrichtsgestaltung war für die weitere Schulentwicklung sehr bereichernd. Die Hospitationen boten Gelegenheit, die eigene schulische Praxis im europäischen Kontext zu reflektieren und neue Ideen für nachhaltige Schulentwicklung sowie zukünftige Erasmus+-Aktivitäten mitzunehmen.
Nachhaltigkeit und Umweltbildung
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf Nachhaltigkeit und Umweltbildung im Volksschulbereich. Während der Unterrichtsbeobachtungen lernten die Teilnehmerinnen unterschiedliche Ansätze zur Umwelt- und Klimabildung kennen. Themen wie Müllvermeidung, Recycling und nachhaltiges Handeln wurden praxisnah und altersgerecht vermittelt. Die gewonnenen Erfahrungen sollen künftig in den Unterricht integriert werden, um das Umweltbewusstsein der Schülerinnen und Schüler weiter zu fördern.
Kreativität, Kunst und kulturelles Erbe
Besonders beeindruckend war die Verbindung von Unterricht, Kunst, Musik und Tradition. Die Teilnehmerinnen konnten traditionelle Tänze kennenlernen und erhielten Einblicke in regionale Bräuche und kulturelle Besonderheiten der schwäbischen Minderheit in Nyergesújfalu.
Zusätzlich fanden Besuche der Kernstok-Villa, des Ady-Endre-Kulturhauses sowie der Schule des V. J. Teacher Training College in Esztergom statt. Dort wurden verschiedene kreative und innovative Lernmethoden vorgestellt, die Musik, Bewegung und Kunst aktiv in den Unterricht einbeziehen. Ein weiterer Höhepunkt war der Besuch der Sankt-Adalbert-Kathedrale in Esztergom sowie der Brücke zwischen Ungarn und der Slowakei, die als Symbol europäischer Zusammenarbeit erlebt wurde.
Das Job Shadowing in Ungarn stellte für alle Teilnehmerinnen eine wertvolle berufliche und persönliche Bereicherung dar. Durch die vielfältigen Beobachtungen, Gespräche und kulturellen Erfahrungen konnten zahlreiche neue Ideen für Unterricht, Schulentwicklung und europäische Zusammenarbeit gewonnen werden. Die geknüpften Kontakte bilden eine wichtige Grundlage für zukünftige internationale Kooperationen und gemeinsame Projekte im Rahmen von Erasmus+.










